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  Deutschland  Merz in Norwegen: Weltraum, Öl und deutsche U-Boote
DeutschlandEnergetikFriedrich Merz

Merz in Norwegen: Weltraum, Öl und deutsche U-Boote

Dr. Gregor SpitzenDr. Gregor Spitzen—13. марта 2026

Foto © Soeren Stache / dpa

Vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten, der die Grundfesten des globalen Energiemarktes zu erschüttern droht, reiste Friedrich Merz zu einem Staatsbesuch in den hohen Norden Europas – nach Norwegen. Das raue Land ist eine der wichtigsten Öl- und Gasquellen für Deutschland. Doch die Bedeutung des Landes als Partner für Deutschland beschränkt sich keineswegs auf die Kohlenwasserstoffkomponente. Das wohlhabende Königreich ist bereit, Hightech-Produkte des deutschen militärisch-industriellen Komplexes zu kaufen. Zudem eignet sich das Gebiet nahe des Polarkreises hervorragend für den Start von Satelliten: Die Münchner Firma Isar Aerospace hat dort einen Weltraumbahnhof gebaut. Möglicherweise kam Friedrich Merz aber nicht nur aus Staatsräson in dieses raue Land, sondern auch, um die malerischen norwegischen Fjorde zu bewundern und Wale zu beobachten.

Bereits im Jahr 2022 hat es Norwegen geschafft, Deutschland zu helfen, als die scharfe Verweigerung russischer Energieressourcen aus politischen Gründen die Preise in die Höhe trieb. Daher kann Norwegens Rolle als Europas wichtigster Öl- und Gasexporteur schon heute kaum überschätzt werden. Aber auch in der Sicherheitspolitik spielt das skandinavische Land eine Schlüsselrolle. Es ist der nördlichste Staat an der vordersten Front der NATO-Konfrontation mit Russland und einer der größten Geldgeber für die Finanzierung von Waffen für die Ukraine. Und natürlich sind die Norweger ein vielversprechender Kunde, der aktiv Boote bei der deutschen Werft TKMS bestellt. Im März soll von einem norwegischen Raumfahrtzentrum aus eine Rakete starten, die erstmals europäische Aufklärungssatelliten ins All bringen soll. Der Bundeskanzler lobte das Projekt als Beispiel für europäische Zusammenarbeit. Es zielt darauf ab, die Abschreckungsfähigkeit Europas zu stärken und neue technologische Entwicklungen anzuregen.

Der neue Golfkrieg hat den Europäern einmal mehr ihre Verwundbarkeit gezeigt. US-Präsident Donald Trump hat einen Krieg angezettelt, dessen Folgen die Amerikaner weniger hart treffen als die Europäer. Steigende Energiepreise gefährden den fragilen Aufschwung in Deutschland. Zugleich wächst die Angst vor einer neuen Flüchtlingskrise.

«Der Krieg im Iran wirkt sich auf unsere Länder aus», sagte Merz nach einem Besuch des Weltraumbahnhofs mit dem norwegischen Ministerpräsidenten vor der Presse. Es bestehe «das Potenzial für große Migrationsbewegungen», bestätigt der Bundeskanzler. Gleichzeitig müssen die Europäer darauf achten, dass Russland den Krieg im Iran nicht ausnutzt, um die Ukraine zu schwächen und die NATO auf die Probe zu stellen.

Merz glaubt, dass Russland Norwegen im Allgemeinen und das Isar-Raumfahrtzentrum im Besonderen aktiv ausspioniert, da es bald Teil der kritischen europäischen Infrastruktur werden könnte.

Der Weg zur Souveränität führt auch in den Weltraum – das ist die Botschaft, die Merz mit seinem Besuch vermitteln will. «Zu lange haben wir uns auf andere Trägersysteme und andere Länder verlassen», sagt der Bundeskanzler. «Jetzt ist die Stunde Europas gekommen.»

Für den 19. März ist der Start einer Rakete mit einem deutschen Satelliten geplant. Auch die Bundeswehr schaut genau hin. Wenn alles gut geht, wird es die erste private deutsche Rakete im All sein.

Bis 2030 investiert die Bundeswehr übrigens €35 Milliarden in die Raumfahrt – das ist mehr, als der Europäischen Weltraumorganisation zur Verfügung steht.

Satelliten sind für Verteidigung und Aufklärung unverzichtbar geworden, wie das US-System Starlink in der Ukraine gezeigt hat. Die in größeren Konstellationen verbundenen Satelliten sollen ein «transparentes Schlachtfeld» schaffen, das Soldaten, Panzer und Drohnen miteinander verbindet und sie in Echtzeit mit Informationen über Feindbewegungen versorgt.

Meistert Isar Aerospace die technischen Herausforderungen, könnte Norwegen bald nicht nur ein Touristenziel, sondern auch ein Tor zum Weltraum sein. Die Insel Andøya, auf der sich der Weltraumbahnhof befindet, eignet sich gut für Raketenstarts, da sie dünn besiedelt ist und im Falle eines Unfalls niemand zu Schaden käme. Von hier aus können auch Satelliten in Umlaufbahnen gebracht werden, die sich besonders für die Erdbeobachtung eignen.

Gerade im Bereich der Satellitenüberwachung haben die Europäer jedoch Lücken. Und sich weiterhin auf die Amerikaner zu verlassen, um diese Lücken zu schließen, ist riskant. Auf die Trump-Administration ist kein Verlass – eine Einschätzung, der sich das deutsche Kabinett inzwischen anschließt. Die Konfrontation mit Trump bezüglich Grönlands flößt den Europäern berechtigte Ängste vor den weitreichenden Absichten ihres mächtigen, aber verräterischen Verbündeten ein. Deshalb gehört zur Reise der Kanzler auch ein Besuch des NATO-Manövers Cold Response, zu dem er sogar eine Tarnjacke trug. Hand aufs Herz: Friedrich Merz sah in Tarnkleidung ziemlich seltsam aus.

Deutschland und Norwegen arbeiten aktiv an einem gemeinsamen Projekt zur Entwicklung von U-Booten.

Die deutsche Werft TKMS entwickelt gemeinsam mit Norwegen das U-Boot 212 CD. Die Zusammenarbeit soll auch Synergien bei Betrieb, Logistik und Wartung bringen. Die deutsche Marine hat sechs Einheiten bestellt, die ab 2029 an die Streitkräfte geliefert werden sollen. Norwegen bestellte zunächst vier U-Boote, stockte den Auftrag im Januar dieses Jahres jedoch um zwei weitere auf.

Energiepolitisch ist der Besuch von Merz in Norwegen allerdings kaum als Erfolg zu werten, da der Bundeskanzler keine Zusage des Königreichs erhielt, mehr Öl und Gas in die EU zu liefern. Norwegen liefert bereits etwa die Hälfte des gesamten deutschen Gasbedarfs und deckt fast ein Viertel des deutschen Ölbedarfs. Eine kurzfristige Erhöhung der Fördermengen ist jedoch unwahrscheinlich.

Laut Ministerpräsident Støre ist es nicht die Regierung, die die Rohstoffe fördert, sondern Unternehmen, die Lizenzen erwerben und Öl- und Gasfelder im Nordatlantik erschließen müssen. Der norwegische Premierminister versichert jedoch, dass die Partnerschaft mit Deutschland in absehbarer Zeit ausgebaut werden könne.

Deutschland, das seine Energiesicherheit stärken will, muss sich daher vorerst mit Versprechungen zufriedengeben.

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Dr. Gregor Spitzen

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