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Wo ist unsere Katya: Die Suche nach einer russischen Frau in Deutschland läuft schon zweite Woche lang.

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In der Nacht zum 5. Februar wurde Ekaterina Baumann (Bolgova), eine 32-jährige Russin aus St. Petersburg, in der Stadt Bremerhaven vermisst. Katja ist 2010 nach Deutschland umgezogen. Während eines Urlaubs in der Türkei lernte sie ihren zukünftigen Ehemann kennen, mit dem sie die Beziehung begann. Ihr Mann wurde 1976 in Kasachstan geboren und spricht Russisch. (auf Russisch lesen)

Instagram: @gde_nasha_katya

Katja setzte ihr Studium in Deutschland fort, praktizierte Yoga und unterrichtete ältere Menschen. Während ihrer Ehe bekam das Paar eine Tochter, nach deren Geburt sich die Beziehung des Paares verschlechterte, so sieht es nach Angaben von Verwandten und Freunden von Ekaterina aus.

Instagram: @gde_nasha_katya
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Roman, Katyas Kindheitsfreund, berichtet in einem Interview für den „Berliner Telegraph“, dass Katerinas Ehemann nach der Geburt seiner Tochter begann, jeden Schritt seiner Frau und seiner Tochter zu kontrollieren.

„Katya kam dieses Neujahr nach St. Petersburg, um ihre Eltern zu besuchen. Sie kam allein, denn ihr Mann gab seiner Tochter nicht die Erlaubnis, das Land zu verlassen. Er selbst war strikt dagegen, nach Russland zu gehen. Katya rief ihre Tochter mehrmals am Tag per Videoverbindung an. Danach ist sie sicherlich nach Deutschland zurückgekehrt“, berichtet Roman, ein Freund von Katja.

Das Paar befand sich mitten in einem Scheidungsverfahren. Laut Roman sowie aus Medieninterviews mit Katerinas Mutter (Svetlana Bolgova): «Katerina hat mehr als einmal Anzeige bei der Polizei erstattet, weil sie häuslicher Gewalt durch ihren Mann ausgesetzt war, und ist mehrmals mit ihrer Tochter ins Frauenhaus gegangen.

«Ekaterinas Ehemann war besorgt, dass Katja mit seiner Tochter nach Russland gehen könnte und er den Kontakt zu seinem Kind verlieren würde. Die Beziehung zu Katjas Schwiegermutter war auch nicht die beste», berichtet Roman, der sich auf Ekaterinas Worte stützt.

In den Medien wurde auch berichtet, dass Katya möglicherweise in ein Kloster geflohen ist oder sich einer Sekte angeschlossen hat. Ekaterinas Verwandte und Freunde widersprechen dieser Version.

«Die Frau war tatsächlich gläubig, wie es der orthodoxe Glaube vorschreibt. Mit Blick auf die Familienwerte war es für Katya am wichtigsten, zum Glück ihrer Tochter eine wohlwollende Beziehung zu ihrem Ehepartner aufrechtzuerhalten, damit das Kind in einer erfüllten Familie aufwachsen kann», erzählt Roman.

Ekaterina sprach zuletzt am Abend des 4. Februar per Videoverbindung mit ihrer Mutter. Sie zeigte, wie sie mit ihrer Tochter spielte und plante, den Abend mit ihrer Familie zu verbringen. Nach diesem Gespräch meldete sich Katya nicht mehr. Der Ehemann entdeckte das Verschwinden seiner Frau am Morgen des 5. Februar, informierte die Polizei aber erst am 9. Februar. Roman und die Mutter des Vermissten berichten: „Es ist uns unklar, warum er gezögert hat. Die Suche nach Katya hätte früher beginnen können, und unsere Chancen, sie zu finden, wären besser gewesen“.

Die Polizei befragte Katjas Ehemann und ließ ihn wieder frei. In einem Interview mit den Medien sagte der Ehemann, er habe alles getan, um die Ermittlungsarbeiten zu unterstützen, und sei sehr besorgt. Eine Untersuchung ist im Gange.

«Ekaterinas Handy wurde zu Hause gelassen, sie hat keine Sachen mitgenommen. In der gemeinsamen Unterkunft des Paares wurden Videokameras installiert, aber die Aufnahmen von diesem Abend fehlen», berichtet Ekaterinas Mutter für die Medien.




Die Eltern helfen bei den Ermittlungen aus der Ferne mit, da sie aus verschiedenen Gründen nicht nach Deutschland kommen können. Swetlana, Ekaterinas Mutter, hat das russische Außenministerium um Hilfe gebeten.

Instagram: @svetav3232

Die fünfjährige Tochter des Paares ist bis zur Klärung der Umstände in der Betreuung des Sozialdienstes aufgehoben.

Eine Gruppe von Volontären hat sich mit Erlaubnis der örtlichen Polizei auf die Suche nach Ekaterina eingelassen. Heute, am 19. Februar, geht die Gruppe erneut auf die Suche.

In der Stadt Bremerhaven wurden Informationsblätter mit dem Bild des Vermissten aufgehängt. Roman behauptet, dass jemand die Flugblätter zerreißt und nur Fetzen übrig lässt.

«Wie vom Erdboden verschluckt!» — Roman, ein Kindheitsfreund von Katya, ist erstaunt: «Katya ist ein wahrer Sonnenschein. Kommunikativ, gutmütig und mit einem offenen Herzen. Sie konnte nicht ohne ihre Tochter weggehen, das würde sie nie tun. Es ist wichtig, dass wir auf das Verschwinden unserer Landsfrau aufmerksam machen!»

Roman betont in dem Interview, dass die Suche nach Katya erst nach der Medienberichterstattung richtig begann.

Bitte achten Sie darauf, dass sich die Polizei das gesetzliche Recht zur Nichtweitergabe von Informationen vorbehält, bis der Tatbestand geklärt ist. Bitte helfen Sie uns, Informationen über Ekaterinas Verschwinden zu veröffentlichen. Teilen Sie den Link zum Artikel mit dem Hashtag #gde_nasha_katya.

Nach neuesten Mitteilungen suchen eine Ermittlungsgruppe von 30 Personen und die Polizei des Landes Niedersachsen nach der vermissten Frau.

Kontakte für die Kontaktaufnahme:

Polizei: kdd@polizei.bremerhaven.de

Tel: 0471/953-4444

Suchgruppen (Katyas Freunde und Volontäre):

Instagram: @gde_nasha_katya

Telegramm: https://t.me/vermisst_ekaterina_baumann

Media Berliner Telegraph:

E-Mail: berliner.telegraph.official@gmail.com

BT-Journalistin Stela Kunts:

Instagram: @stellakunts

E-Mail: stellakunts@gmail.com