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Weil‘s so schön war, gleich noch mal, Deutschland?

Mit derartigen Fragen wendet sich die Ausstellung „Kriegskinder“ an die Passanten. Während es auf der einen Seite schwarzweißes Bildmaterial aus den zerstörten deutschen Städten zum Ende des Zweiten Weltkriegs zeigt und auf der anderen Seite — Farbbilder aus den Kriegen unserer Tage. Es sind Bilder aus dem geografischen Europa, die verdeutlichen sollen, wie nah der Krieg wieder an Deutschland rückt . Und das nicht unverschuldet.

Im März 2023 fand die erste Ausstellungsmahnwache des Projekts „Kriegskinder“ in Dresden satt — der Stadt, deren Zerstörungsgeschichte am bekanntesten ist. Die direkte Ansprache auf den Plakaten erzielte ihre Wirkung und so fanden sich direkt Passanten, die sich an die Geschichte ihrer Stadt erinnerten — an den 13. Februar 1945, den Tag, an dem die Stadt von den angloamerikanischen Bombern unter einem Teppichbombardement begraben wurde.

Die erste Ausstellung verlief so gut, dass sie direkt in andere Städte zu Friedensdemonstrationen eingeladen wurde. So fand die Ausstellung darauf hin mal auf kleineren, mal auf größeren Friedensdemonstrationen statt, wie in Düren, bereits mehrmals in Dortmund, in Hannover, Bochum, Friedenscamp „Stop Air Base Ramstein“ bei Ramstein, Köln, in Friesack bei Berlin beim „Pax Terra Musica“-Festival, in Berlin, Wuppertal, Bielefeld statt und viele weitere Städte sind geplant. Es sind örtliche Friedensorganisationen und Vereine, wie die „Friedensmahnwache Dresden“, „Friedensgruppe Düren“, die “Bielefeld steht auf“, aber auch überregionale Organisationen, wie das „Friedensforum“, die „attac“, oder „Wir sind viele“, die Kampagne „Stop Air Base Ramstein“ u.w.

Es gibt mehrere thematisch vergleichbare Ausstellungsprojekte in Deutschland, doch was macht dieses Projekt besonders?

Das Projekt „Kriegskinder“ ist viel mehr, als nur eine Ausstellung. Nebst der medialen Beiträge zum Thema von Kriegskindern und Kindern in Kriegen auf dem Telegram-Kanal (@kriegskinder_de), werden auch spannende Interviews mit Organisatoren oder Rednern der Friedensdemonstrationen geführt. So finden sich unter den Interview-Gästen sogar solche Persönlichkeiten, wie einer der Urväter der Friedensbewegung in Deutschland, Rainer Braun, der Wissenschafts- und Fernsehjournalist Ekkehard Sieker („die Anstalt“), die deutschlandweit bekannten Friedenstrommler, der Filmemacher Wilhelm Domke-Schulz, der Friedenssänger Killez More aus Österreich, der Giorgio von der „Friedensbrücke Kriegsopferhilfe e.V.“, der Friedensrocker Björn Banane oder der Journalist Kayvan Soufi-Siavash, besser bekannt als Ken Jebsen. Von ihm kann man sagen, dass er als einer der ersten die sogenannten Alternativen Medien in Deutschland 2014 schuf, um das Monopol der einseitigen Berichterstattung in Deutschland zu brechen.

Bilder sagen mehr als Tausend Worte

Auf einem der Plakate kann man die klare Botschaft lesen, von der aus sich in beide Richtungen die Gegenwart und die Vergangenheit (und womöglich gleichzeitig die Zukunft) erstrecken:

„Das Ausstellungsprojekt erinnert an die Kriege der jüngsten Geschichte, die in Europa geführt wurden und bis heute werden. In Deutschland lebt man so, als hätte in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg keine Kriege mehr gegeben. Denn es gab das Gebot, dass vom deutschen Boden aus nie wieder Krieg ausgehen sollte.

Doch durch die Zugehörigkeit zur NATO ist vom deutschen Boden Krieg ausgegangen — sogar in Ländern in Europa: In Jugoslawien (1999) und in der Ukraine (2014-dato).

Deutschland riskiert heute, die Vernichtung eigener Städte, genauso wie es schon ein Mal war. Soll es, wie in Dauerschleife, weiter gehen?“

Es sind nicht nur Bilder der zerstörten Städte in Deutschland, Jugoslawien oder der Ukraine, die die Aufmerksamkeit der Passanten anziehen. Die Botschaft der Ausstellungsmahnwache ist persönlich gemeint, also ließt man auch die Mahnung „Sonst werden unsere Kinder Kriegskinder sein“. Damit man sich genauer ein Bild davon machen kann, wie es für die eigenen Kinder in so einem Fall aussehen würde, sind auch Plakate mit Bildern von konkreten Kindern in Kriegssituationen Teil der Ausstellung, die sehr deutlich ihre Botschaft vermitteln: ein Junge mit Narben, Kinder unter Gewehrlauf oder gar selbst mit in die Hand gelegter Maschinenpistole, verstorbenes Baby. Diese Kinder-Schicksale zielen nicht nur auf Abschreckung, sondern zeigen reale Kinder mit ihren Namen und Herkunftsort.

Von Deutschland aus gesehen ist der Krieg nicht mehr irgendwo weit weg auf der anderen Seite des Globus, sondern er kommt immer näher — durch jahrelange Waffen(bestandteile)-Lieferung, Beratung, Ausbildung von Soldaten einer der Kriegsparteien und in den letzten wenigen Jahren offenkundig kriegstreiberische Politik der deutschen Regierung.

Spaltung trotz gemeinsamen Friedenswunsches

Es scheint in der Friedensbewegung in Deutschland ein sehr großes Problem zu geben, welches dem Ausstellungsprojekt „Kriegskinder“ die Aufklärungsarbeit erschwert.

„Viele Friedensorganisationen und -Vereine fallen auf die Gegenspieler der Friedensbewegung herein und meiden jegliche Zusammenarbeit oder gar Erwähnung in einem Satz mit anderen Friedensorganisationen und -Vereinen, wenn es über diese negative Berichte gibt. Das Problem ist, dass da eine starke und sehr gut ausgebaute Bewegung oder Organisation gegen die Friedensbewegung arbeitet, die sich zwar „Antifaschistische Aktion“ nennt, selbst aber hauptsächlich mit faschistischen Methoden arbeitet. Diese Pseudo-„Antifa“ erstellt und verbreitet gern verleumderische Beiträge, Videos über die Friedensorganisationen oder einzelne Personen, die ihnen besonders aufgefallen sind, in denen sie diese diffamieren, etikettieren, verleumden.

Meistens benutzen sie dafür den Vorwurf, die Organisation oder die Person sei Nazi und/oder Rechts u.s.w., auch wenn es dann darauf hinaus läuft, dass diese Person oder Organisation zu Nazis über Kontaktschuld, Sippenhaft erklärt wird. Das sind faschistische Methoden seinen Gegner auszuschließen. Fast alle Friedensorganisationen haben unter solchen billigen Tricks der Pseudo-„Antifa“ zu leiden und trotzdem lassen sie sich im Bezug auf andere Friedensorganisationen davon beeinflussen.

Es ist sehr schwer für Friedensorganisationen dagegen anzukämpfen und für das Projekt ist es manchmal sehr schwer mit Friedensorganisationen übereinzukommen, weil die einen was gegen die anderen haben, mit denen das Projekt mal ausgestellt hat, und dann selbst das Projekt, ganz nach Beispiel der Pseudo-„Antifa“, wegen Kontaktschuld ablehnen. Es ist sehr schwer und mühselig den Menschen in diesen Organisationen zu erklären, dass 1. das Projekt „Kriegskinder“ ein unabhängiges Projekt und keiner Partei oder Organisation zugehörig ist (deswegen auch keine Partei ergreift) und 2. dass die Philosophie des Projekts „Frieden = gemeinsamer Nenner“ ist.

Die einzigen für die das Ausstellungsprojekt Partei ergreift, sind die Kriegskinder und in deren Namen verbreitet es seine Botschaft. Es ist unsagbar ungerecht und egoistisch, kleinlich und kindisch von allen so genannten Friedensorganisationen und -Vereinen, die vorgeben für Frieden einzustehen, selbst aber Kriegsverbrechen begehen — nämlich Kontakt- und Kollektivschuld,“ so das Projekt „Kriegskinder“. „Mehr noch, fragen wir uns mittlerweile, ob solche Friedensorganisationen und -Vereine, die selbst Spaltung nach dem Muster der Pseudo-„Antifa“ betreiben, dies deswegen machen, weil sie selbst von dieser unterwandert sind?“

Selbst mitmachen!

Trotz aller Schwierigkeiten finden sich bei jeder Ausstellung des Projekts Menschen, die diese Ausstellung zu ihnen in die jeweilige Stadt einladen möchten. Aus diesem Grund entstand ein neues Konzept, bei dem die Willigen die Ausstellungsmahnwache bei sich in der Stadt so oft ausstellen können, wie sie wollen. Lesen Sie näheres auf der Homepage des Projekts www.projekt-kriegskinder.de.

Dank dieses Konzepts können im Rahmen des Projekts weitere interessante Ideen umgesetzt werden — Aktionen, Veranstaltungen, mediale Aufarbeitung des Themas.

Wenn Sie das Projekt mit Rat und Tat unterstützen möchten, schreiben Sie entweder eine E-Mail an info@projekt-kriegskinder.de oder im Telegram an @kriegskinder.

P.S. Der Projektname — wie denn richtig?

Antwort: Manche lesen den Namen des Projekts „Krieg&kinder“ wie „Krieg und Kinder“. Doch das ist nur eine der sinngemäßen Auslegungsmöglichkeiten. Dieses Wortspiel war beim Logo-Entwurf mit angedacht. Doch vorrangig korrekt heißt das Projekt „Kriegskinder“. Das kann man auch leicht an der Adresse der Internetseite oder auch an Kanaladressen auf Telegram oder YouTube ablesen. Das Sonderzeichen „&“ kennt man als das Zeichen für „und“ im Englischen. Doch gleichzeitig erinnert es nicht nur optisch an den Buchstaben „S“, wie man ihn als Kind handschriftlich lernt, sondern der Buchstabe „S“ stellt sinngemäß in manchen Wörtern auch einen Verbindungsbuchstaben dar — ganz im Sinne eines „und“. Somit meint der Name dieses Projekts thematisch nicht nur die Kriegskinder als solches, sondern auch das Thema von Kindern in Kriegen breiter gefasst mit.